Heinz Kappes - Veröffentlichungen

Genauso vielfältig wie die einzelnen Lebensstationen von Heinz Kappes waren, sind auch die hier aufgeführten Themenbereiche. Selbst wenn die Zuordnung zu einem bestimmten Themenbereich oft problematisch ist, wurde der Versuch einer Thematisierung dennoch unternommen, um dem interessierten Leser/Hörer den Zugang zu den Aussagen von Heinz Kappes zu erleichtern. Die Themeneinteilung entspricht in den meisten Fällen einzelnen Lebensabschnitten. Die Verschiedenheit der Themenbereiche/Lebensstationen mag überraschen, zeigt aber nur noch eindringlicher, wie sich Heinz Kappes immer wieder in der Erkenntnis und Gewißheit des eigenen inneren Auftrages dieser Aufgabe dann in letzter Konsequenz stellte. Einige Texte, die auf Grund des Inhaltes eine eindeutige Zuordnung nicht zuließen oder gerade eine Mehrfachzuordnung herausforderten, sind dann auch mehreren Themenbereichen zugeordnet.

Seine Vorträge, Reden, Predigten waren nie endgültige Antworten, sondern immer Ausdruck des persönlichen Ringens um Antwort. Er verstand seine Texte als Aufforderung zum Dialog, als Begegnung von Mensch zu Mensch in dem Bemühen um ein Begreifen der Wirklichkeit von der Einheit her.

Ebenso lag Heinz Kappes immer daran, fern von jedem Dogmatismus, in der Begegnung mit Ratsuchenden deren individuelle Entwicklung anzuregen und zu stützen mit dem Ziel, dann aus eigener Kraft und innerer Gewissheit den persönlichen Lebensweg, so wie ihn jeder Einzelne für sich erfährt und im Vertrauen auf eine Höhere Macht weiter zu gehen. Diese Texte stellen nur unterschiedliche Aspekte auf der Suche nach der ganz persönlichen Antwort auf die Frage: „Wer bin ich eigentlich?“ dar.

Heinz Kappes betonte immer wieder: „Erfahrene Lehrer, Bücher, können dir zur rechten Zeit nur Hilfen geben! Das ist kein Weg, den man mit ein paar Techniken, mit einem Methodismus, mit allgemein gültigen Regeln gehen kann. GOTT bestimmt den Weg! Aber du musst immer deinen eigenen Weg von innen her gehen. Nur Gott ist dein Guru!”

Dieser dynamische Aspekt seines Wirkens kann nicht genug betont werden!